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Österreichs Fördersystem für Windenergieanlagen effektiv

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Das österreichische Fördersystem für Windenergieanlagen erweist sich laut einer neuen Studie der TU Bergakademie Freiberg als effektiv hinsichtlich der Realisierung großer Mengen von Windkraftwerken, und die Fördermittel werden effizient vergeben. Die Studie vergleicht die Vorteilhaftigkeit von Investitionen in Windkraftanlagen in Österreich und Deutschland.

Allerdings ist es laut IG Windkraft-Geschäftsführer Stefan Moidl „aber unsachlich, die deutschen Zuschlagswerte allein mit den österreichischen Einspeisetarifen zu vergleichen, da Unterschiede bei Förderregime, der Förderlaufzeit sowie Kostenstruktur berücksichtigt werden müssen“. Die Studie zeige nun deutlich, dass die Windenergieerzeuger in Österreich im internationalen Vergleich sehr effizient arbeiten „Wir bekommen also viel Energie für relativ wenig Fördermittel“, so Moidl.

Es zeige sich, so Prof. Karina Sopp von der TU Bergakademie Freiberg, dass durch die in Deutschland gewährte Förderung – wenngleich die für die Energieerzeugung gewährte Vergütung in weiten Bereichen deutlich niedriger ist als in Österreich – zumeist eine höhere Rendite erzielt werden könne, als dies in Österreich der Fall sei.

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