RWE hat gemeinsam mit dem Partner Commercial Rib Charters (CRC) ein neuartiges Amphibienschiff entwickelt und gebaut, mit dem Offshore-Windparks in flachen Gewässern erreicht werden können. Das „Crew Transfer Vessel“ soll Servicetechniker zu Turbinen bringen, die auf Sandbänken errichtet wurden und die natürliche Ablagerung von Sand im Laufe der Zeit zu einer Anhebung des Meeresbodens geführt hat. Das voll seetüchtige Schiff, das auch an Land fahren kann, biete eine Zugangslösung zu einigen der ersten Offshore-Windparks in Großbritannien, die auf natürlich entstandenen Sandbänken errichtet wurden, berichtet RWE.
Der Offshore-Windpark Scroby Sands von RWE mit einer Leistung von 60 MW war eines der ersten Projekte, die in Großbritannien gebaut wurden – allesamt in relativ flachen Gewässern in Küstennähe. Scroby Sands wurde auf einer prähistorischen Sandbank errichtet, die aufgrund natürlicher Veränderungen der Meeresumwelt und der Küstenerosion im Laufe der Zeit angehoben wurde, so dass vier Turbinen nicht mehr von Wartungsschiffen erreicht werden können.
Die neue Lösung wurde gemeinsam vom RWE-Betriebsteam, dem Technologie- und Innovationsteam und dem Schiffsanbieter Commercial Rib Charters (CRC) entwickelt. Das Schiff soll den Namen „CRC Walrus“ tragen, nach einem berühmten amphibischen Doppeldecker aus den 1930er Jahren. Das Schiff hat zwei Räder vorne und eines hinten, kann zehn Techniker sowie zwei Besatzungsmitglieder transportieren und hat eine Deckladekapazität von 1.000 kg.
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