Die Europäische Kommission hat eine mit 5 Mrd. Euro (37,6 Mrd. DKK) ausgestattete dänische Regelung zur Förderung der Offshore-Windenergie im Einklang mit den Zielen des Clean Industrial Deal (CID) genehmigt. Die Regelung hat eine Laufzeit von 20 Jahren, wie die Kommission mitteilte.
Unterstützt werden Bau und Betrieb von zwei Offshore-Windparks: Hesselø und North Sea I Mid. Für den Hesselø-Windpark sind eine Kapazität von mindestens 0,8 GW und eine Produktion von rund 3,2 TWh pro Jahr geplant. Für den North Sea I Mid-Windpark sind eine Mindestkapazität von 1 GW und eine Produktion von rund 4,6 TWh pro Jahr vorgesehen. Die jährliche Gesamterzeugung der beiden Windparks wird etwa 25 Prozent der gesamten Stromerzeugung des vergangenen Jahres in Dänemark entsprechen.
Kein Ausgleich für Produktion, wenn Marktwerte negativ sind
Die Beihilfen sollen im Rahmen eines zweiseitigen Differenzvertrags (CfD) in Form einer monatlich variablen Prämie gewährt werden. Diese Prämie wird berechnet, indem der Gebotspreis mit einem Referenzmarktpreis verglichen und mit der monatlichen Leistung des Offshore-Windparks gewichtet wird. Die Begünstigten erhalten Zahlungen, wenn der Referenzpreis unter diesem Gebotspreis liegt. Liegt der Referenzpreis über dem Gebotspreis, müssen die Begünstigten Zahlungen an die dänischen Behörden leisten.
Durch die gewählte Ausgestaltung des in Ausschreibungen vergebenen CfD werde sichergestellt, dass der Markt ordnungsgemäß funktioniere und die Produzenten im Einklang mit den EU-Vorschriften für die Gestaltung des Strommarkts im Rahmen der Regelung keinen Ausgleich für die Produktion in Zeiten erhalten, in denen der Marktwert dieser Produktion negativ ist.