Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich Fahrt aufgenommen. Das gilt allerdings in erster Linie für die Photovoltaik, die einen Zubau jenseits von 14 GW erreicht hat. Bei der Windenergie an Land gibt es immerhin erste positive Signale für einen beschleunigten Ausbau. Die Offshore-Windenergie hat indes im Jahr 2023 nur einen kleinen Zubau erreicht. Und die Herausforderungen für die Branche sind riesig, da in den kommenden sieben Jahren die installierte Leistung mehr als verdreifacht werden soll. (Nachweis für Beitragsbild: Chirapriya / stock.adobe.com)

Der Titel von ContextCrew Neue Energie 6.2024 steht im Zeichen der Offshore-Windenergie. Die Branche beklagt, dass die gegenwärtige Ausgestaltung von Gebotszahlungen und -komponenten erheblichen finanziellen Druck auf die Lieferkette und auf künftige Strompreise erzeugt. Dies stehe nicht in Einklang mit dem politischen Ziel der Projektrealisierung und möglichst niedrigen Stromerzeugungskosten für die deutsche Industrie.

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Kurz vor Redaktionsschluss der neuen Ausgabe meldete die Bundesregierung die lang erwartete Einigung über wesentliche Elemente der Kraftwerksstrategie. Interessant ist unter anderem die Ankündigung eines „marktlichen, technologieneutralen Kapazitätsmechanismus“, der bis spätestens 2028 operativ sein soll. Je nach Ausgestaltung könnte ein solcher Mechanismus Raum für verschiedene andere Flexibilitätslösungen als (zentrale) Kraftwerke schaffen.

Eine essenzielle Flexibilität stellen Energiespeicher dar. Die Branche traf sich in der vergangenen Woche auf Einladung des Bundesverbands Energiespeicher Systeme (BVES) und diskutierte – auch mit der Politik – über die Chancen, die unterschiedliche Großspeichertechnologien für das künftige Energiesystem bieten. Im Zuge des Umbaus des Energiesystems müssten Funktionen fossiler Strukturen ersetzt werden, dies betreffe unter anderem Schwarzlastfähigkeit, Kapazitäts- und Frequenzsicherung. Die Regulatorik müsse sicherstellen, dass Speicher diese Rolle erfüllen könnten, hieß es unter anderem auf der Konferenz. Benötigt werde hier ein Impuls von der politischen Seite. Und: Auch die Investoren müssten mehr Mut zeigen und die Finanzierung von Vorhaben in der kritischen Phase vor dem Zeitpunkt der finalen Investitionsentscheidung sicherstellen.

Zu den Topthemen der Vorwoche:

Net Zero Industry Act: Wie antwortet Europa im Standortwettbewerb um grüne Industrien?