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PNE: Übernahmegespräche nach starkem Halbjahr

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Die PNE AG hat Marktgerüchte bestätigt, nach denen sich das Unternehmen in Gesprächen mit Morgan Stanley Infrastructure Partners (MSIP) als Berater des North Haven Infrastructure Partners III Infrastrukturfonds befindet. In den Gesprächen gehe es um Möglichkeiten von Kooperationen und Beteiligungen, „die ein Übernahmeangebot für die PNE AG beinhalten würden“, heißt es in einer Mitteilung.

MSIP hat demnach der PNE AG im Rahmen eines indikativen, unverbindlichen Angebots die möglichen Eckdaten eines möglichen Übernahmeangebots für sämtliche im Umlauf befindlichen Aktien der PNE AG mit einer Preisspanne von EUR 3,50 bis 3,80 je Aktie mitgeteilt. Seit Wochenbeginn ist der Kurs des PNE-Papiers im Zuge der Marktgerüchte von etwa 3,0 auf 3,5 € hochgeschnellt.

Ausgang und Zeitplan der Gespräche ständen noch nicht fest. Eine mögliche Transaktion stehe insbesondere unter dem Vorbehalt der Durchführung einer Due Diligence und dem Abschluss einer Vereinbarung eines Unternehmenszusammenschlusses (Transaction Agreement). „Es gibt keine Garantie, dass die andauernden Gespräche zu einem Abschluss führen werden und dass ein Übernahmeangebot unterbreitet wird.“

PNE AG: Operatives Ergebnis im ersten Halbjahr verdreifacht

Die Geschäftsentwicklung des Projektierers hat sich im ersten Halbjahr als sehr dynamisch erwiesen. Der Umsatz hat sich mehr als verdoppelt auf 65,6 Mio. € (Vorjahr: 28,4 Mio. €), das Ebit verdreifachte sich sogar von 4,1 auf 12,9 Mio. €. Unter anderem wurden im zweiten Quartal zwei Projekte in Polen und Schweden veräußert. Sie verfügen über eine Leistung von zusammen 245 MW. Auch in Deutschland befinde man sich trotz Genehmigungsstau weiter im Plan beim Aufbau des Windparkportfolios 2020. Von den maximal 200 MW für das Portfolio befänden sich 95,7 MW bereits im Bau oder in der Betriebsphase.

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