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Polarstern: Versorgung mit Mieterstrom ist Verkaufsargument

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Die Mieterstromversorgung ist ein neues Verkaufsargument beim Verkauf von Wohnungen. Darauf weist der Ökoenergieversorger und Mieterstrom-Dienstleister Polarstern hin. Mit dem Mieterstromangebot und der dafür nötigen Anlagentechnik werden Polarstern zufolge die Anforderungen der KfW 40 Plus Förderung erfüllt. Das bedeute für die Käufer der Wohnungen, dass sie einen Kredit der KfW-Bank aufnehmen können, der ihnen niedrige Zinsen und einen hohen Tilgungszuschuss pro Wohneinheit garantiere. Gleichzeitig sinke durch den hohen energetischen Standard der Wärmebedarf, so dass die Bewohner und Eigentümer später auch von niedrigen Betriebskosten profitierten.

Als Beispiel führt Polarstern eine Wohnanlage mit 61 Wohnungen im Münchner Prinz-Eugen-Park an, die vom Architekturbüro NEST Ecoarchitekten geplant wurde. Die Wohnungen stehen bereits zum Verkauf, obwohl die Fertigstellung erst in zwei Jahren geplant ist. Auf dem Dach der Anlage wird eine Solaranlage mit maximal 120 Kilowatt Leistung errichtet. Sollten es knapp unter 100 Kilowatt sein, wird Polarstern als Anlagenbetreiber die Mieterstrom-Direktförderung beantragen. Hinzu kommt ein Speicher mit 150 Kilowattstunden Kapazität. Den Direktverbrauch des erzeugten Stroms erwartet Polarstern bei 86 Prozent, ohne Speicher wären es nur 60 Prozent. „Die Stromkosten liegen voraussichtlich 15 Prozent unter dem Grundversorger“, sagte Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers und Mieterstrom-Dienstleisters Polarstern. Geheizt wird über Fernwärme.

Die Mieterstromversorgung wird im Zuge eines umfassenden Contractingangebots realisiert. Das stellt die erfolgreiche Umsetzung und spätere Belieferung sicher, indem es unter anderem die Wohnungseigentümer entlastet. Denn der Mieterstrom-Dienstleister Polarstern übernimmt alles von der Planung, der Finanzierung, der Installation bis hin zur Versorgung der Bewohner mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) muss sich nicht um Wartung und Instandhaltung kümmern, keine Rücklagen für die Anlagentechnik bilden, nicht in die Anlagen investieren und erhält dennoch die Vorteile der KfW 40 Plus Förderung.

Lesen Sie dazu auch unser Dossier zum Thema „Mieterstrom“:

Mieterstrom: Hemmnisse, Potenziale und Ausblick

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