Statkraft und die DHL Group haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für Ökostrom aus einem im vergangenen Jahr neu errichteten Onshore-Windpark in Norddeutschland unterzeichnet. Seit Februar liefere Statkraft im Rahmen der Vereinbarung jährlich rund 35 GWh Grünstrom über eine Laufzeit von zehn Jahren, berichten die beiden Unternehmen. Dies decke etwa acht Prozent des aktuellen Strombedarfs der DHL Group in Deutschland. Erzeugt wird der Strom im Onshore-Windpark Sollwitt Pobüll in Schleswig Holstein, der über eine installierte Leistung von 13,2 MW verfügt.
Die Vereinbarung stelle einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung der DHL Group in Deutschland dar, heißt es. Als erstes langfristiges Onshore-Wind-PPA des Unternehmens in Deutschland erweitere der Vertrag die bestehende Beschaffung von erneuerbaren Energien aus Offshore-Windkraft und trage zur weiteren Diversifizierung der Grünstromversorgung bei. Durch den direkten Bezug von erneuerbarem Strom aus einem Projekt außerhalb der deutschen EEG-Förderung erhöhe das Unternehmen die Stabilität seiner Energieversorgung, verringere seinen ökologischen Fußabdruck und unterstütze den Ausbau erneuerbarer Energien.
Statkraft wiederum weitet seine Energielösungen auf den Logistiksektor aus. Die Vereinbarung stärke die Position des norwegischen Energiekonzerns als führenden Anbieter bedarfsgerechter PPA-Modelle und als zuverlässiger Partner für industrielle Großkunden. „Die Logistikbranche ist mit ihrem Energiebedarf ein Schlüsselakteur der Energiewende. Wir freuen uns sehr, mit DHL einen der weltweit führenden Logistikdienstleister als Partner an unserer Seite zu haben“, sagt Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft.