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Prokon platziert 89,9 Mio. € Schuldverschreibungen bei institutionellen Investoren

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Die Prokon Regenerative Energien eG hat rund 89,9 Mio. € Schuldverschreibungen im Rahmen einer Privatplatzierung an institutionelle Investoren platziert. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Bei den Schuldverschreibungen handelt es sich um den Teil der 500-Mio.-€-3,50-Prozent-Anleihe 2016/2030, die nicht von erwerbsberechtigten ehemaligen Genussrechtsgläubigern erworben wurden, und die gemäß Insolvenzplan von Prokon zu veräußern waren. Die Schuldverschreibungen wurden nach Angaben des Unternehmens zu einem Preis von 65 Prozent des Nennbetrags platziert. Der Erlös abzüglich Verwertungskosten wird an die ehemaligen Genussrechtsgläubiger, die ihr Erwerbsrecht nicht ausgeübt hatten, ausgezahlt. Prokon fließt kein Erlös zu. Nach Abschluss der Transaktion wird Prokon nach eigenen Angaben rund 30 Mio. € Schuldverschreibungen der voll valutierten Anleihe halten.

Prokon strebt für 2017 Umsatz von 110 Mio. € und positives Vorsteuerergebnis an

Prokon gab kürzlich bekannt, dass die Mitgliederzahl der Energiegenossenschaft im vergangenen Jahr auf 39.000 gestiegen ist. Für das laufende Jahr peilt Prokon einen Umsatz von 110 Mio. € an. Unter dem Strich soll ein positives Vorsteuer-Jahresergebnis im einstelligen Mio.-€-Bereich stehen. 2016 lag das Jahresergebnis – allerdings nach Steuern – mit 75,8 Mio. € im Minus. Prokon machte dafür unter anderem deutlich verschlechterte politische Rahmenbedingungen in Polen und Finnland sowie die „historisch schwache“ Windernte 2016 verantwortlich.

Lesen Sie auch: Windenergie: 2017 will die Prokon eG ihren Umsatz auf 110 Mio. € steigern

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