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Quantec Sensors erschließt das Cuxland mit BNK-Signalen für Windkraftanlagen

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Quantec Sensors will im September einen weiteren Luftraum für die Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) an Windenergieanlagen erschließen. Als ersten Standort im küstennahen Cuxland zwischen Weser und Elbe schließt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der energy consult GmbH den Windpark Kührstedt-Alfstedt an das System an.

Der Windpark Kührstedt-Alfstedt besteht aus acht 3.4M-Senvion-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 119 m sowie aus fünf Siemens SWT-3.2-133 mit einer Nabenhöhe von 115 m. Es ist das erste Kooperationsprojekt von Quantec Sensors und PNE, die im Herbst 2017 ihren Kooperationsvertrag unterzeichneten.

BNK bedeutet, dass die Gefahrenfeuer der Windenergieanlage (WEA) mit einsetzender Dämmerung nur dann aktiviert werden, wenn sich ein Flugobjekt nähert. Mit dem System soll sich das nächtliche Blinken um neunzig Prozent reduzieren.

Alexander Gerdes, Geschäftsführer von Quantec Sensors, sieht Kührstedt-Alfstedt nur als den ersten in diesem Jahr von der Deutschen Flugsicherung (DFS) abgenommenen Park im Detektionsgebiet: „Die Regionen Unterweser rund um den Jadebusen und das Cuxland zählen zu den Hotspots der Windenergie an der niedersächsischen Nordseeküste.“ Das Quantec-System sei so ausgelegt, dass es „enorm große Einzugsbereiche“ versorgen könne, so Gerdes.

Erschließung von etwa 20.000 km² mit BNK-Signalen in konkreter Planung

Unmittelbar nach dem Anschluss von Kührstedt-Alfstedt soll der Windpark Wittstedt von European Energy A/S mit vier Enercon-Anlagen dem Kollokations-Appell (Anschluss mehrerer Windparks an ein gemeinsames BNK-System) der Quantec Sensors folgen. Auch die Windparks im Umfeld des jüngsten Standorts Wollingst, der direkt an das BNK-Versorgungsgebiet des Sensor-Standorts Ovelgönne anschließt, können sich laut Unternehmensangaben sofort in das Konzept einbinden lassen.

Derzeit halte Quantec Sensors in Deutschland die Erschließung einer Fläche von insgesamt etwa 20.000 km² mit BNK-Signalen in konkreter Planung. „Mit unseren Sensor-Standorten Ovelgönne und Wollingst stellen wir den Windparks der Küstenbereiche links der Weser und des Cuxlandes großzügig ausgelegte BNK-Signalkapazitäten zur Disposition“, so Gerdes.

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