In Berlin und Brüssel sind in der vergangenen Woche wichtige Weichenstellungen für die Energiezukunft vorgenommen und die weitere Ausrichtung debattiert worden. Die Europäische Kommission legte eine Konkretisierung ihres REPowerEU-Plans vor, in Deutschland befassten sich Bundestag und Bundesrat unter anderem mit Fragen rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien. (Quelle für Beitragsbild: ContextCrew)

Dem Sortieren und Analysieren der wichtigsten Entscheidungen und Papiere ist ein großer Teil der Berichte von ContextCrew Neue Energie 21.2022 gewidmet. Auf dem Titel stellen wir die Kernelemente von REPowerEU vor, die Bewertung durch die Energiebranche haben wir hier strukturiert zusammengefasst. Details zum Aktionsplan für Biomethan finden sich hier.

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Derweil wurde in Berlin in einer Ausschusssitzung des Bundestags über die EEG-Novelle beraten. Die Ausbaupläne per se stoßen auf viel Zustimmung. In der gegenwärtigen Ausformulierung des künftigen Regelwerks vermissen Experten aber noch wichtige Elemente, die es überhaupt erst ermöglichen, die Ausbauziele insbesondere in den Bereichen Wind und PV zu erreichen.

Die verfügbaren Bioenergielösungen spielen in den Plänen der Bundesregierung eher eine untergeordnete Rolle, was angesichts der akuten Energiekrise bei den betroffenen Unternehmen und Verbänden auf großes Unverständnis stößt. Gerade im Bereich der Biokraftstoffe bröckelt die politische Flankierung bedenklich. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat jetzt konkretisiert, wie man den Einsatz von Biokraftstoffen der ersten Generation zeitnah reduzieren will.

Wie sich ohne Flächenausweitung Biomasse für die Biogaserzeugung mobilisieren ließe, damit befasst sich ein Papier des DBFZ, in dem die Wissenschaftler ein Sofortprogramm in den Raum stellen.

Zu den Topthemen der Vorwoche:

„Teller-oder-Tank“-Debatte: Gift für das Investitionsklima in Deutschland?