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RWE: Kapitalerhöhung bringt zwei Mrd. € für schnelleren Erneuerbaren-Ausbau

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Der RWE-Vorstand hat eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird dabei unter Ausschluss der Bezugsrechte der Altaktionäre durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bareinlagen um 10 Prozent erhöht. Die neuen Aktien werden für das Geschäftsjahr 2020 dividendenberechtigt sein, wie RWE mitteilte. Brutto spült die Kapitalerhöhung zwei Mrd. € in die Kassen, 61 Mio. Aktien seien für 32,55 € pro Stück verkauft worden, heißt es.

Der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung soll für Investitionen in den zusätzlichen, kurzfristigen Ausbau des Portfolios an erneuerbaren Energien, in die Weiterentwicklung der Projektpipeline und in weitere, sich mittel- und langfristig bietende Wachstumsmöglichkeiten verwendet werden, „und zwar über das bisherige Ziel hinaus, bis Ende 2022 die installierte Leistung auf mehr als 13 GW netto zu erhöhen und rund 5 Mrd. € netto in erneuerbare Energien zu investieren“.

Teile des Erlöses dienen der Finanzierung der am 31. Juli 2020 angekündigten Akquisition der 2,7-GW-Projektpipeline von Nordex und ihrer Realisierung. Der Kaufpreis liegt bei etwas mehr als 400 Mio. €.

Lesen Sie Hintergründe zum jüngst vorgelegten Geschäftsbericht:

„Neue RWE“: Gutes erstes Halbjahr trotz Pandemie – Erneuerbare Energien nun das Kerngeschäft

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