Der Auftragseingang von Siemens Gamesa fällt in dem im Dezember zu Ende gegangenen ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2025/2026 mit 1,5 Mrd. Euro geringer aus als im Vorjahresquartal (-33,7 Prozent). Siemens Energy hatte die Entwicklung aber erwartet, da im Vorjahr ein außergewöhnlich großer Offshore-Großauftrag in der Nordsee in die Vergleichszahlen eingeflossen war, der allein über 1,4 Mrd. Euro ausmachte.
Die Umsatzerlöse von Siemens Gamesa lagen „moderat“ über dem Niveau des Vorjahresquartals, berichtet der Energiekonzern. „Verantwortlich für die Zunahme war das Offshore-Geschäft, das einen Rückgang im Onshore-Bereich mehr als ausgleichen konnte.“ Dabei verzeichnete das Servicegeschäft eine deutliche Steigerung.
„Erfreulich“ sei die deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses, das nun bei -46 Mio. Euro liegt, heißt es beim Energiekonzern weiter. Aufgrund einmaliger negativer Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Abschluss des Verkaufs des indischen Windgeschäfts (175 Mio. Euro) werde allerdings in der Berichterstattung ein ausgewiesenes Ergebnis von -221 Mio. Euro gezeigt. Die positive operative Entwicklung ergab sich hauptsächlich aufgrund von Produktivitätssteigerungen und Fortschritten im Servicegeschäft. Begünstigend wirkten daneben „sich im Jahresverlauf ausgleichende Timingeffekte“.