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Simbabwe: Großer Bedarf an moderner Energieinfrastruktur

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Der Bedarf an moderner Energieinfrastruktur ist im Süden Afrikas groß – genauso wie die Potenziale für den Einsatz erneuerbarer Energien. „Die Energiekosten in Simbabwe und anderen südafrikanischen Ländern wie Südafrika, Namibia, Botswana und Sambia bewegen sich bereits auf einem hohen Niveau und steigen stetig“, berichtet der Projektentwickler Soventix. Zudem litten die Unternehmen in diesen Ländern unter der fehleranfälligen Stromversorgung. Soventix hat jetzt den Auftrag zum Bau eines 22-MWp-Solarprojekts im Simbabwe erhalten.

„Der Solarmarkt in Simbabwe befindet sich im Anfangsstadium. Das Land bietet jedoch großartige Wetterbedingungen, um das Potenzial der Solarenergie effektiv zu nutzen“, sagt Thorsten Preugschas, CEO der Soventix-Gruppe. „Mit dem hohen und kalkulierbaren Level der Sonneneinstrahlung kann hier Photovoltaik genutzt werden, um die Stromversorgung zu stabilisieren und die Energiekosten zu senken.“ Vor diesem Hintergrund biete Solarenergie im südlichen Afrika „überzeugende Aussichten“ für Bevölkerung, lokale Wirtschaft und internationale Investoren.

40 GWh Solarstrom pro Jahr aus 22-MWp-Solarkraftwerk

Mit dem 22-MWp-Solarprojekt Harava realisiert Soventix die bislang größte PV-Anlage in Simbabwe. Sie entsteht auf einer Fläche von 40 Hektar im Dorf Bwoni im Landbezirk Seke, südwestlich der Hauptstadt Harare. Die aus 66.528 Solarmodulen bestehende Anlage soll jährlich rund 40 GWh Strom erzeugen. Das ist fast das Doppelte von dem, was ein gleich dimensioniertes Photovoltaikkraftwerk in Deutschland produzieren könnte.

Der Strom wird in die nationale Versorgungsinfrastruktur über ein 132 kW-Umspannwerk und eine Oberleitung eingespeist. Im Rahmen des Projekts wird Soventix ebenfalls ein Umspannwerk mit einer Leistung von 30 Megavoltampere (MVA) realisieren, das groß genug ist, um auch die zweite Phase des Projekts abzubilden.

Dorfbewohner sollen zu zehn Prozent beteiligt werden

Die Dorfbewohner der Bwoni Community sollen zehn Prozent des Projekts über einen Community Development Share Ownership Trust besitzen. Der Projektstart soll noch im Oktober 2018 erfolgen. Finanziert wird das Projekt von Invest Solar Africa Limited, einem in Botswana ansässigen Investor.

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