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Smart Meter und Smart Grid: Stromnetz Hamburg erprobt mit Telekom und Vodafone Nutzung von LTE-Netzen

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Die Stromnetz Hamburg GmbH nutzt künftig öffentliche LTE-Netze für ihre intelligenten Systeme. Dabei sollen Pilotprojekte mit Telekom und Vodafone den Weg für die zukünftige Energieversorgung in Hamburg eröffnen. Wie das Unternehmen mitteilt, werden im Zuge der Digitalisierung der Energiewende sukzessive in den kommenden Jahren im Verteilungsnetz Hamburg an die 200.000 intelligente Anwendungen wie Smart Meter und Smart Grid erwartet.

Gemeint sind 106.000 intelligente Messsysteme und 85.000 Ladeinfrastruktur-Applikationen für Elektrofahrzeuge. Um diese Geräte kommunikationstechnisch zu verbinden und die jeweiligen Messwerte oder Steuerbefehle des Stromnetzes zu übertragen, sei der Aufbau einer leistungsfähigen Funklösung unerlässlich.

Dafür analysiert und bewertet Stromnetz Hamburg bereits seit Mitte vergangenen Jahres unterschiedliche Konzepte. Unterstützt wurden diese Betrachtungen durch eine Untersuchung des Münchener Fraunhofer Instituts für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK), die für die Konzepte verschiedene technische Parameter, wie z.B. Netzabdeckung oder Datenvolumen simulierten.

Mobilfunknetze sollen auf über 1.000 LTE-Basisstationen ausgebaut werden

Digitaler Zähler
Quelle: Stromnetz Hamburg/Michael Amme

Unter Einbeziehung dieser Studie wurde die Entscheidung für eine Lösung unter Nutzung der öffentlichen Mobilfunknetze getroffen. Diese sollen in den kommenden Jahren auf insgesamt über 1.000 LTE-Basisstationen in Hamburg ausgebaut werden. Dafür sammelt die Stromnetz Hamburg derzeit in zwei Pilotprojekten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und der Vodafone wichtige Erfahrungen für das Netz der Zukunft.

„Mit der Entscheidung, unsere Smart Meter und Smart Grid Anwendungen unter Nutzung des öffentlichen Mobilfunks zu übertragen, haben wir uns gleichermaßen für das leistungsfähigste und wirtschaftlichste Konzept entschieden“, erklärte der Geschäftsführer von Stromnetz Hamburg, Christian Heine.

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