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Übertragungsnetzbetreiber wollen dynamisches Regelenergie-Verfahren einführen

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Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) planen die Einführung eines neuen, dynamischeren Verfahrens zur Dimensionierung von Regelenergie und stellen dies zur Konsultation. 50Hertz, Amprion, Tennet TSO und TransnetBW streben eine dynamische und somit situationsabhängige Bemessung der Sekundärregel- und Minutenreserve an, schreiben sie auf der Internetseite www. regelleistung.net.

Ein entsprechendes Gutachten über das neue Dimensionierungsverfahren, das die Consentec GmbH im Auftrag der ÜNB erstellt hat, soll am 19. Juli im Rahmen eines Workshops in Frankfurt am Main diskutiert werden.

Ein Ziel der dynamischen bzw. situationsabhängigen Regelleistungsdimensionierung besteht dem Gutachten zufolge in einer möglichst bedarfsgerechten Bemessung, was impliziert, dass für unterschiedliche Situationen jeweils Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen hergeleitet werden müssen, die die erwartete Situation bzw. den benötigten Regelleistungsbedarf möglichst genau beschreiben.

Lesen Sie hier die Artikel von EUWID Energie zum Thema Regelenergie.

Einzelereignisse bekommen bei Bemessung vergleichsweise hohes Gewicht

Im Hinblick auf die relativ geringen Quantile bzw. kleinen Defizitwahrscheinlichkeiten bekämen Einzelereignisse bei der Bemessung ein vergleichsweise hohes Gewicht, weshalb es bei der Bemessung erforderlich ist, immer eine Vielzahl historischer Tage bzw. Zeitpunkte in die Datenbasis aufzunehmen und aus dieser die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion zu bilden.

Next Kraftwerke: Eilantrag zum Mischpreisverfahren wurde stattgegeben

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