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Umfrage: Die Deutschen wohnen lieber schön als energiesparend

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Laut einer aktuellen Umfrage des Energiekonzerns E.ON würden die Deutschen eher in eine geschmackvolle Inneneinrichtung als ins Energiesparen investieren, wenn sie eine größere Summe Geld zur Verfügung hätten. Eine Investition in die Inneneinrichtung ihrer Wohnung bevorzugten in Deutschland 27 Prozent der Befragten, für eine energetische Sanierung würden hingegen nur 19 Prozent Geld ausgeben. Damit lägen die Deutschen im europäischen Mittelfeld, zwischen Spitzenreiter Tschechien, wo 39 Prozent Wert auf eine geschmackvolle Einrichtung legten, und Rumänien, wo es nur für 16 Prozent der Befragten wichtig sei, das ihr Zuhause schick und elegant aussieht.

Spitzenreiter beim Investieren in Energieeffizienz sind die Ungarn. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) würde das Geld in Energiesparmaßnahmen stecken. Bei nur 18 Prozent stünde hingegen die Verschönerung der Räume an. Auch in Italien und Rumänien stehe Energiesparen bei 37 beziehungsweise 34 Prozent der Befragten im Vordergrund. Auf ein außergewöhnliches Ergebnis kommt die E.ON-Umfrage in Großbritannien. Den Menschen dort sei weder das Energiesparen noch die Einrichtung ihrer Räume am wichtigsten. 21 Prozent der Briten hätten am liebsten einfach nur mehr Platz und würden dafür anbauen.

Die Umfrage-Ergebnisse sind Teil der Studie „Wohnen in Europa“. E.ON und Kantar EMNID befragten dazu rund 8000 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Italien, Tschechien, Rumänien, Schweden, in der Türkei und in Ungarn.

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