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Anfrage im Bundestag

Union fragt zur Zukunft des bidirektionalen Ladens

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Zur „Zukunft des bidirektionalen Ladens“ hat die CDU/CSU-Fraktion eine Kleine Anfrage vorgelegt. Neue batterieelektrische Fahrzeuge und Ladeeinrichtungen seien zunehmend zum bidirektionalen Laden in der Lage, schreiben die Abgeordneten. Mit einer dafür ausgelegten Ladeeinrichtung könnten diese Fahrzeuge elektrische Energie nicht nur aus dem Stromnetz aufnehmen, speichern und selbst verbrauchen, „sondern die gespeicherte Energie umgekehrt auch wieder in das Stromnetz oder in ein Hausnetz zurückgeben und so als zusätzliche mobile Stromspeicher fungieren“, zitiert der Pressedienst des Bundestags aus der Anfrage. Auf diesem Weg könne für die Nutzer – für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen oder Behörden mit Fuhrparks – ein beträchtlicher zusätzlicher Stromspeicher entstehen, heißt es in der Vorlage.

Die Bundesregierung wird nun gefragt, wie sie den aktuellen Umsetzungsstand zur Implementierung des bidirektionalen Ladens insgesamt einschätzt. Die Unionsfraktion erkundigt sich zudem nach einem Zeitplan zur kommerziellen Marktverfügbarkeit von Vehicle-to-Home-Lösungen (V2H) (Einspeisung in das private Netz) sowie von Vehicle-to-Grid-Lösungen (V2G) (Einspeisungen in das öffentliche Netz). Wie die Bundesregierung zu Überlegungen steht, Prämien für netzdienliches Ladeverhalten von E-Autos und für die Nutzung bidirektionalen Ladens zu zahlen, interessiert die Abgeordneten ebenfalls.

Kontexte zum Thema Bidirektionales Laden:

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