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Vattenfall will E-Mobility-Geschäft in Deutschland ausbauen

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Vattenfall möchte in den kommenden fünf Jahren einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordwesteuropa werden. Der Konzern erwartet, dass sich die Anzahl der Ladesäulen jährlich verdoppelt und strebt in diesem Zeitraum einen Umsatz von einer Milliarde Schwedischen Kronen (100 Mio. €) an. Auch in Deutschland soll die Geschäftseinheit E-Mobility weiter ausgebaut werden.

Sie wollen mehr zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland wissen? Unser Dossier hält Sie auf dem Laufenden.

„Wir planen, innerhalb von fünf Jahren unsere komplette Flotte mit über 4.000 Fahrzeugen zu elektrifizieren. Aktuell haben wir im PKW-Bereich nahezu 25 Prozent realisiert“, erklärt Magnus Hall, CEO von Vattenfall. Die Entwicklung des Marktes für Elektroautos und speziell für leichte E-Nutzfahrzeuge werde für das Erreichen dieses Ziels entscheidend sein. Vattenfall will sein Ladenetzwerk InCharge auf- und somit Vorbehalte gegenüber mangelnder Reichweite abbauen.

InCharge umfasst bereits heute über 9.000 Ladepunkte. Zusammen mit Partnern will Vattenfall Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern. Deswegen setzt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf offene Standards, denen sich jeder anschließen kann.

Quelle: Vattenfall

An allen InCharge-Stationen können Kunden per App, Ladekarte oder RFID-Tag laden, wobei Vattenfall die Abrechnung übernimmt. InCharge wurde bereits 2016 in Schweden eingeführt, Deutschland und Großbritannien sind im Sommer dazu gestoßen.

 

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