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VEA: Strompreise für Industrie sind um 11,4 Prozent gestiegen

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Industriekunden müssen derzeit im Vergleich zum Vorjahr 11,4 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen als vor einem Jahr. Wie aus dem aktuellen Preisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA) hervorgeht, basiert der Anstieg der Kosten gegenüber Januar 2018 vor allem auf gestiegenen Großhandelsnotierungen.

Laut dem Preisvergleich müssen Kunden bei den Stadtwerken in Rostock mit 17,6 Prozent, Karlsruhe mit 16,4 Prozent und Bochum mit 16,3 Prozent den größten Preisanstieg hinnehmen.

Auch bei wesernetz in Bremen erhöhten sich die Preise um 16,3 Prozent. Die geringste Erhöhung gibt es in Schwerin bei der Wemag Netz mit 6,7 Prozent und der AVU Netz mit Sitz in Gevelsberg mit 7,6 Prozent.

Weiterhin Unterschiede zwischen alten und neuen Ländern

Auch weiterhin zeigt der Preisvergleich Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern auf. So beträgt der durchschnittliche Strompreis im Osten der Republik 17,30 ct/kWh und ist damit um 0,57 ct/kWh bzw. 3,4 Prozent höher als der in den alten Bundesländern. Ebenso bleibt die Differenz zwischen einzelnen Netzgebieten erheblich: 22,5 Prozent trennen die Rheinische Netzgesellschaft als preisgünstigstes (15,31 ct/kWh) und die Wemag Netz als teuerstes Netzgebiet (18,76 ct/kWh).

Preisvergleich umfasst 50 große Netzgebiete

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Industriestrompreise steigen zu Jahresbeginn wieder leicht

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