In einem staatlich geförderten Projekt wollen mehrere Konzerne in Japan ein Vehicle-to-Grid (V2G)-System aufbauen. Ziel ist es, ein Geschäftsmodell dafür zu entwickeln, die Stromspeicherfähigkeiten mehrerer Elektrofahrzeuge zur Anpassung von Stromnachfrage und -angebot im Netz zu nutzen. Beteiligt sind sieben Unternehmen aus dem Konzernumfeld von Tepco, Hitachi, Mitsubishi und Shizuo Gas.
Die Projektpartner setzen darauf, dass die Batterien von Elektroautos effektiv in virtuelle Kraftwerke eingebunden werden können. Es gibt jedoch einige Herausforderung, die zuerst gelöst werden müssen, betonen die beteiligten Unternehmen. Zu diesen Problemen zählten die Etablierung einer V2G-Technologie, die eine große Anzahl von Elektrofahrzeugen einbindet. Auch müssten bestehende Systeme aufgerüstet werden. Last but not least müsse sichergestellt werden, dass die Stabilisierung des Netzes kompatibel mit den individuellen Bedürfnissen der Fahrzeugbesitzer ist.
Auch WiTricity und Honda arbeiten an Infrastrukturen, um die Vehicle-to-Grid-Technologie zur Stabilisierung der Stromnetz verfügbar zu machen. Im Fokus von WiTricity steht dabei V2G über kontaktlose Energieübertragung – ein Gebiet, auf das sich WiTricity spezialisiert hat. Ziel einer jetzt präsentierten Studie war es zu prüfen. ob bestehende unidirektionale kontaktlose Ladesysteme mit minimalen Änderungen auf ein bidirektionales V2G-System umgestellt werden können. Zumindest die Studie bestätigt die Hypothese. Es seien nur geringfügige Hardwareänderungen erforderlich, um bestehende Systeme V2G-fit zu machen und den SAE-Standard J2954 zu erfüllen.
Die gesamte Studie steht hier zum Download zur Verfügung (pdf).
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