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Weltec Biopower und Nordmethan verschmelzen

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Die Weltec Biopower GmbH und die Nordmethan GmbH aus Vechta bilden bereits seit vielen Jahren eine Unternehmensgruppe. Weltec baut weltweit Biogas- und Biomethananlagen, während die Nordmethan das Portfolio mit dem Betrieb von Energieanlagen komplettiert. Wie die Unternehmen mitteilten, werden jedoch im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung ab sofort sämtliche Gesellschaften beider Unternehmen unter der Dachmarke Weltec Biopower geführt.

Der Biogasspezialist will sich durch die Marken-Neuaufstellung eigenen Angaben zufolge stärker positionieren. „Die Synergien zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen haben wir schon vorher genutzt, dennoch möchten wir durch die Namensfusion die Effizienz nochmals steigern“, sagte Jens Albartus, der Geschäftsführer der Weltec-Unternehmensgruppe.

Im Laufe der Geschichte, die 2001 mit der Gründung der Weltec Biopower GmbH begann, sind immer mehr Bausteine der Biogas-Wertschöpfungskette in der Gruppe entwickelt und gebündelt worden. Wichtige Elemente sind vor allem die Konzeption, Planung und Errichtung von Energieanlagen. „Wir blicken mittlerweile auf über 300 Anlagen mit jeweils bis zu zehn Megawatt Leistung in 25 Ländern zurück. Schon bald entstehen fünf weitere Biogasanlagen in Asien. Auch in mehreren europäischen Ländern realisieren wir derzeit Projekte“, führt Albartus aus. „Ein wichtiger USP ist dabei der hohe Anteil selbst entwickelter Komponenten, wodurch wir Schnittstellen reduzieren können, ergänzt der Geschäftsführer.

Bei dem Betrieb von Biogasanlagen konzentriert sich die Weltec-Gruppe nicht ausschließlich auf die eigenen neun Standorte, wo jährlich rund 96 Millionen klimafreundliches Biogas und Biomethan gewonnen werden. „Unser Know-how geben wir auch an fremde Betreiber weiter und übernehmen für Banken, Insolvenzverwalter oder Investoren die temporäre oder dauerhafte Betriebsführung von Anlagen“, sagt Albartus und fügt an: „Wir stehen aber auch den Kunden, die ihre Biogasanlagen selber betreiben, jederzeit mit unserem mechanischen und biologischen Service zur Seite.“

Zu den Kunden des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzes zählen Firmen aus der Abfall- und Lebensmittelindustrie, der Landwirtschaft, aus dem kommunalen Bereich sowie der Abwasserbranche. „Durch die Namensfusion wird sich in der bisherigen Zusammenarbeit nichts ändern, vielmehr können wir unsere Dienstleistungsangebote im Sinne der Qualitätsanforderungen der Kunden noch besser als zuvor ausrichten“, bilanziert Jens Albartus.

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