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Wie die Energiewende in Japan und Deutschland digitalisieren?

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Der Deutsch-Japanische Kooperationsrat zur Energiewende (Gjetc) hat eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit dem Thema „Digitalisierung in der Energiewende“ beschäftigt. Wie der Kooperationsrat mitteilt, untersuchen das Wuppertal Institut und das japanische Institute of Energy Economics (IEEJ) im Rahmen der Arbeitsgruppe derzeit Konzepte virtueller Kraftwerke und die ihnen zugrundeliegenden Geschäftsmodelle.

Im Mittelpunkt stehen Fallbeispiele wie das deutsche Unternehmen Next Kraftwerke und der US-amerikanische Energieversorger Pacific Gas & Electric. Darüber hinaus seien die Aktivitäten deutscher Stadtwerke im Bereich der Digitalisierung von Interesse für die Arbeitsgruppe. Auch den Wärmesektor betrachte die Forschungsgruppe in Bezug auf Fernwärmespeicher und Sektorkopplung.

Digitale Lösungen könnten es Netzbetreibern, Produzenten, Händlern, Verbrauchern und Speicheranbietern ermöglichen, zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom effektiv zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Die zukünftige Ausrichtung der Energiepolitik werde sowohl in Deutschland als auch in Japan im Vorfeld des G20-Gipfels, der Ende Juni 2019 in Japan stattfindet, intensiv diskutiert. Die Arbeitsgruppe wolle sich auch mit langfristigen Szenarien der Energieversorgung bis 2050 und den damit verbundenen Überprüfungsmechanismen befassen.

Kooperationsrat entwickelt politische Lösungen

Der Kooperationsrat befasst sich nach eigenen Angaben mit strategischen und systemischen Analysen und entwickelt politische Empfehlungen, die auf Problemlösungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen und der Energiepolitik in beiden Ländern ausgerichtet sind. Anhand von Beispielen aus beiden Ländern sollen sich neue und langfristige Perspektiven auf dem Weg zu einer ehrgeizigen Energiewende eröffnen.

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