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Wie entwickelt sich Solarzubau bei plötzlichem Preisanstieg?

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Die Preise für Solarmodule kennen seit einigen Jahren nur eine Richtung, auch wenn das Tempo der Preissenkungen in jüngerer Vergangenheit nicht mehr das Niveau früherer Tage erreicht. Was aber würde passieren, wenn die Photovoltaikmodulpreise plötzlich steigen würden? Dieser Frage widmet sich eine aktuelle Analyse von GTM Research mit Blick auf den US-amerikansichen Markt. Dort prüft die International Trade Commission eine Petition von Suniva und Solarworld, die auf einen Mindestpreis von 0,78 US-Dollar pro Watt peak Leistung in Photovoltaikmodulen abzielt. Zudem werde ein Strafzoll von 0,40 US-Dollar auf Solarzell-Importe gefordert, berichtet GTM Research.

Marktforscher erwarten dramatische Wirkungen auf US-Solarmarkt

Sollten die ITC und US-Präsident Donald Trump dem Ansinnen von Suniva und Solarworld zustimmen, dann würde dies dramatische Wirkungen auf den US-Solarmarkt haben, schreiben die Marktforscher. Ein Mindestpreis von 0,78 US-Cent pro Wp würde den Photovoltaik-Zubau in den USA zwischen 2018 und 2022 von erwarteten 72,5 GW auf 36,4 GW halbieren. Bei einem Preis von 1,18 US-Dollar/Wp, der die Strafzahlungen für Zellen einbezieht, würde sich der Zubau auf nur noch 25 GW verringern.

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