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Windenergie: Siemens Gamesa erhält 372-MW-Auftrag aus Schweden

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Siemens Gamesa hat den bisher größten Vertrag für seine 5.X-Plattform abgeschlossen und wird das 372-MW-Projekt Björnberget in Schweden mit der SG 5.8-170 beliefern. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Der Windpark befindet sich im Besitz des Vermögensverwalters Prime Capital und des unabhängigen Stromproduzenten Enlight.

Björnberget zählt zu den größten Onshore-Windprojekten in Europa mit Baubeginn 2020. Das Projekt steigere den Gesamtauftragseingang für die 5.X-Plattform nur 18 Monate nach ihrer Markteinführung auf ein Gigawatt und verfestige die Partnerschaft zwischen Siemens Gamesa und Prime Capital in Skandinavien mit Projekten von ebenfalls fast einem Gigawatt Volumen.

Durch den Einsatz der OptimaFlex-Technologie werden die 60 Windkraftanlagen der SG 5.8-170 mit 6,2 MW Nennleistung arbeiten. In Kombination mit dem größten Rotor im Onshore-Bereich führe dies zu hoher jährlicher Energieproduktion und besonders niedrigen Stromgestehungskosten. Diese Eigenschaften hätten die 5.X Plattform als Benchmark-Technologie auf dem schwedischen Markt positioniert, wo die Regierung die staatliche Förderung über das System der grünen Zertifikate auslaufen lassen will.

Die Windturbinen sind laut Siemens Gamesa für eine Lebensdauer von 30 Jahren zertifiziert und ein Wartungsvertrag über 15 Jahre ist Teil des Vertrages. Die Installation soll 2022 in der Gemeinde Ånge in Mittelschweden erfolgen. Nach der Inbetriebnahme werde Björnberget das größte Siemens Gamesa Projekt in Skandinavien sein und eine Strommenge erzeugen, die dem jährlichen Bedarf von rund 300.000 europäischen Haushalten deckt.

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