Mit mehr als 40.000 Besuchern aus über 100 Ländern und rund 1.600 Ausstellern hat die WindEnergy Hamburg 2026 ihre Rolle als weltweite Leitmesse der Windbranche untermauert. Die Stimmung auf dem Messegelände war trotz anhaltender Herausforderungen wie hoher Finanzierungskosten, Lieferkettenproblemen und langwierigen Genehmigungsverfahren überwiegend optimistisch.
Im Mittelpunkt standen die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Windenergie. Viele Unternehmen sehen inzwischen den Netzausbau als größten Engpass. Zugleich wurde deutlich, wie wichtig leistungsfähige Häfen, Logistikstrukturen und internationale Lieferketten insbesondere für die Offshore-Windenergie sind. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Resilienz der Branche. Zahlreiche Aussteller präsentierten Lösungen zur Verringerung von Rohstoffabhängigkeiten und zur Steigerung der Effizienz. Erstmals spielte auch das Thema Energiespeicher mit einer eigenen Halle eine zentrale Rolle.