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Wird Saudi-Arabien zur Drehscheibe für den Bau von Großbatterien?

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Die Schmid Gruppe mit Sitz in Freudenstadt will gemeinsam mit Partnern Vanadium-Redox-Flow-Batterien in Saudi Arabien entwickeln und produzieren. Hierzu habe man mit Nusaned Investment und Riwaq einen Vertrag zur Gründung eines Joint Venture unterzeichnet. „Zielsetzung des Joint Venture ist es, globaler Markt- und Technologieführer im Segment der sogenannten Utility Scale Batterien zu werden und damit auch die Ziele der Vision 2030 Saudi Arabiens zur industriellen Diversifizierung zu unterstützen“, heißt es bei Schmid.

Mit Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland und Saudi Arabien plant das Joint Venture eine Gigawattfabrik in dem Königreich zu errichten, die bereits im kommenden Jahr die Produktion aufnehmen soll.

Vanadium-Redox-Flow-Batterien sollen in Mega-Projekten NEOM und Red Sea zum Einsatz kommen

Die Partnerschaft werde unmittelbar zur Erreichung der saudischen Zielsetzungen zur Implementierung erneuerbarer Energien beitragen. Das Land will bis 2030 eine Leistung von mehr als 57 GW erneuerbarer Energien installieren. Große stationäre Energiespeicher spielten dabei eine entscheidende Rolle um die erneuerbaren Energien zu stabilisieren und verlässlich ans Versorgungsnetz anschließen zu können, betont der Freudenstädter Technologieanbieter. Die Vanadium-Redox-Flow-Batterien sollen etwa in den zukünftigen Mega-Projekten NEOM und dem Red Sea Projekt zum Einsatz kommen.

Die Partner hätten es sich zum Ziel gesetzt, Saudi Arabien als Drehscheibe zur Herstellung von stationären Großbatterien zu machen, wodurch es eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung lokaler und internationaler Märkte einnehmen würde.

Lokale Wertschöpfung soll gewährleistet sein

Nusaned Investment ist den Angaben zufolge eine Investmentgesellschaft mit Sitz in Riad. Das Unternehmen befindet sich im Besitz des Mischkonzerns Sabic und verfolgt den Angaben zufolge das Ziel, die lokale Wertschöpfung in Saudi Arabien voranzutreiben.

Schmid beschäftigt über 900 Mitarbeiter weltweit und betreibt Technologiezentren und Produktionsstandorte in Deutschland, China, der Türkei und den USA, sowie einige Vertriebs- und Servicestandorte weltweit. Die Gruppe entwickelt und produziert kundenspezifische Prozessanlagen für verschiedenste Industriezweige, wie die Elektronikbranche, die Photovoltaikindustrie und die Energiespeicherindustrie.

Der dritte Player, die Riwaq Industrial Development Company, ist eine Investment- und Projektentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Saudi Arabien. Riwaq baut auf Partnerschaften mit internationalen Technologieunternehmen und fokussiert sich dabei auf die Sektoren Energie, Wasser und Gewerbe in Saudi Arabien.

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Saudi-Arabien hebt Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich an

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