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HZI errichtet Kompogas-Vergärungsanlage in Schweden

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Das Schweizer Waste-to-Energy-Unternehmen Hitachi Zosen Inova (HZI) wird eine Kompogas-Biogasanlage im schwedischen Jönköping bauen. Die Trockenvergärungsanlage wird jährlich 40.000 Tonnen Bioabfall zu 35 GWh Biogas, hochwertigem Flüssigdünger und Kompost umwandeln, teilte HZI mit. Anschließend wird das Biogas aufbereitet und als Bio-CNG an lokale Busgesellschaften weiterverkauft.

Der Kompost wird an die Stadt Jönköping abgegeben und lokale Bauernbetriebe profitieren vom Flüssigdünger. „Anders als bei der bestehenden Nassvergärung, entsteht im Trocken-AD-Prozess auch hochwertiger Kompost“, unterstreicht Lukas Heer, Project Development Manager bei HZI, die Vorteile der Kompogas-Technologie. „Zudem weist der Flüssigdünger aus der Trockenvergärung einen wesentlich höheren Nährstoffwert auf, da kein zusätzliches Wasser in den Prozess geführt wird“, erklärt er weiter.

Durch die neue Anlage („Jebio2“) wird eine ältere Biogasanlage mit Nassvergärung („Jebio1“) ersetzt. Die Stadt Jönköping hat HZI zufolge dem Verkauf der Nassvergärungsanlage an HZI und das lokale Partnerunternehmen JES & Partners AB bereits zugestimmt. Das ermöglicht HZI auf dem Areal im Süden der Stadt eine neue Kompogas-Trockenvergärungsanlage zu designen, zu bauen und zu betreiben.

Teil des Vertrages zwischen der Stadt und HZI ist die vorläufige Betriebsübernahme der in die Jahre gekommenen Jebio1. HZI übernimmt den Betrieb von Jebio1 per Ende 2018 bis zur Inbetriebnahme von Jebio2 Ende 2020. Danach beginnt der Rückbau der Vorgängeranlage. „Wir sind froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Damit gewährleistet HZI die weiterhin fachgerechte Verarbeitung der regionalen Bioabfälle, produziert erneuerbaren Treibstoff und sichert gleichzeitig lokale Arbeitsstellen“, erklärt Fridolf Eskilsson, Geschäftsführer und Betriebsleiter von Jönköping Energi AB, der bisherigen Besitzerin von Jebio.

Jönköping ist nach Högbytorp im Norden Stockholms bereits die zweite Kompogas-Anlage für HZI in Schweden.

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