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Weltec Holding firmiert ab sofort als Nexogas Holding

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Die Weltec Holding GmbH, einer der größten Betreiber von Biogas- und Biomethananlagen, firmiert ab sofort unter dem neuen Namen Nexogas Holding GmbH. Mit der Umbenennung gebe die Nexogas Holding GmbH den Startschuss als eigenständiges Unternehmen und positioniere sich als Gestalter für „grüne Gaslösungen der Zukunft“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Mit der Neuaufstellung lege man den Fokus auf die Optimierung des eigenen Anlagenparks mit dem Ziel, den Biomethan-Output zu steigern und grünes CO2 zu produzieren. Wachstum sei zudem durch die Entwicklung und den Zukauf neuer Anlagen vorgesehen. Damit reagiere das Unternehmen auf eine steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energieträgern, insbesondere im Verkehrssektor. „Eine zentrale Rolle wird dabei die Herstellung und Veredlung von Biomethan aus landwirtschaftlichen Abfällen, wie Gülle und Mist spielen – neben der weiterhin betriebenen Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen“, heißt es weiter.

DWS Group und MEAG stehen als Finanzinvestoren hinter Nexogas

Die beiden Finanzinvestoren DWS Group (DWS), und MEAG, der Asset Manager von Munich Re und ERGO, unterstützten das Unternehmen als Eigentümer bei der Erreichung der Geschäftsziele.

Mit seinem Tochterunternehmen, der Vornhagen Gruppe, könne Nexogas neben der Beschaffung auch die Logistik und den Transport der Stoffströme selbstständig ausführen. Vornhagen setze auf ein umfassendes Leistungspaket auch für Dritte und für die Landwirtschaft, das u.a. das komplette Ernte-Management und die Transport-Logistik aller Vorprodukte umfasst.

Biogasaufbereitung und grünes CO2 als Ausbauperspektive

Nexogas setze verstärkt auf die Veredelung und Aufbereitung von Biorohgas, um Biomethan für die Industrie und die Kraftstoffproduktion sowie für Stadtwerke und Kommunen zur Verfügung zu stellen. Ein weiteres Geschäftsfeld soll die Verflüssigung von CO2 aus der Biogas-Produktion sein, um damit dem zunehmend steigenden Bedarf z.B. der Lebensmittelindustrie an grünem CO2 für die Produktion von etwa nachhaltiger Kohlensäure für Getränke gerecht zu werden.

„Wir sehen in den nächsten Jahren – auch bedingt durch die immer ambitionierter werdenden gesetzlichen Vorgaben für die Industrie – eine steigende Nachfrage nach grünen Gasen“, sagt Christian Hower-Knobloch, neuer CEO der Nexogas Holding. Daraus ergebe sich für die gesamte Branche ein signifikantes Marktwachstum bis 2030 und darüber hinaus.

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