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Neue Software soll Stromnetze stabilisieren

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Eine neue Open Source Software soll Planung und Betrieb von Stromnetzen deutlich verbessern. Das von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) entwickelte Tool namens pandapower steht Netzbetreibern zur Verfügung, um beispielsweise auf den Ausbau der E-Mobilität, neue Speichermöglichkeiten oder zusätzliche EEG-Anlagen zu reagieren.

Auch die Bundesnetzagentur (BNetzA) setzt die Software bereits für ihre Arbeit ein, berichtet die Universität in einer Mitteilung.

Das Tool mache die Auslastung im Netz vorhersehbarer und planbarer. In der Netzplanung ermögliche das Programm eine teilweise oder vollständig automatisierte Erstellung, Berechnung und Bewertung von sehr vielen unterschiedlichen Varianten in der Netzplanung. Es könnten zudem für jede Lösungsvariante mehrere Szenarien automatisiert berechnet werden, die sich beispielsweise hinsichtlich der Durchdringung mit dezentralen Erzeugungsanlagen unterscheiden.

Das Programm ist unter einer Open Source Lizenz frei verfügbar und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

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