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VEA rechnet auch weiter mit steigenden Erdgaspreisen

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In den vergangenen sechs Monaten sind die Preise für Erdgas um 4,5 Prozent gestiegen. Wie aus dem aktuellen Erdgaspreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA) hervorgeht, wurde der größte Preisanstieg bei den Stadtwerken Leipzig verzeichnet. Dort müssen Industriekunden gegenüber Oktober 2017 10,9 Prozent mehr für Erdgas zahlen.

Überdurchschnittlich stark gestiegen sind unter anderem auch die Preise bei der SWM Infrastruktur mit Sitz in München (8,8 Prozent), der Stadtwerke Rostock Netz (8,0 Prozent) und der e-netz Südhessen mit Sitz in Darmstadt (7,7 Prozent). Jeweils 0,7 Prozent weniger zahlen Unternehmen der Netzgebiete Westfalen Weser Netz mit Sitz in Paderborn und Hamburg Netz. Demnach lassen sich zwischen den einzelnen Netzgebieten Unterschiede von bis zu 27,5 Prozent feststellen.

„Wir erwarten, dass sich die Erdgaspreise auch weiterhin verteuern werden“, erklärte VEA-Hauptgeschäftsführer Volker Stuke. So hat das OLG Düsseldorf zwischenzeitlich entschieden, dass die Eigenkapitalverzinsung der Netzbetreiber zu niedrig ist. „Deshalb werden die Netzentgelte Gas und damit auch die Erdgaspreise vermutlich weiter steigen.“ Diese Auswirkungen seien im Preisvergleich noch nicht berücksichtigt, da das Urteil des OLG noch nicht rechtskräftig sei.

Preisvergleich umfasst 50 große Netzgebiete

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Gasnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Der Preisvergleich berücksichtigt alle Kosten außer Erdgas- und Mehrwertsteuer.

Spotmarktpreise für Strom im Großhandel gehen von Februar auf März zurück

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